Martin Sansoni - Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

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Behandlung mit Medikamenten

Medikamente, die seelisches Erleben beeinflussen, heißen Psychopharmaka:

Antidepressiva

Bei schwereren Depressionen ist zu Beginn der Behandlung eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva erforderlich. Hintergrund der Wirkung dieser Medikamente ist die Beobachtung, dass bei Depressionen die Konzentration hormonähnlicher Botenstoffe (Noradrenalin und Serotonin) im Stoffwechsel des Gehirns vermindert ist. Antidepressiva erhöhen die Konzentration dieser Botenstoffe wieder. Sie müssen regelmäßig über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr eingenommen werden. Sie wirken nicht sofort, sondern erst ab der zweiten Woche nach Beginn der Einnahme. Um Nebenwirkungen gering zu halten, wird einschleichend dosiert, d. h. mit einer ganz geringen Dosis begonnen, die langsam bis zum Eintritt der Wirkung gesteigert wird. Antidepressiva führen nicht zu einer körperlichen Abhängigkeit!

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Neuroleptika

Es gibt zwei Sorten von Neuroleptika: die so genannten hochpotenten Neuroleptika wie z. B. Olanzepin oder Haloperidol wirken gegen die akuten Symptome einer Psychose. Die niederpotenten Neuroleptika wie z. B. Promethazin hingegen wirken auch bei anderen seelischen Erkrankungen angstlösend und beruhigend.

Tranquilizer

Medikamente wie Diazepam oder Bromazepam sind Tranquilizer. Sie wirken gut gegen akute Angst- oder Erregungszustände, dürfen aber in aller Regel nicht regelmäßig über längere Zeit genommen werden, da sie zu einer körperlichen Gewöhnung führen können. Dies bedeutet, dass die Wirkung im Laufe der Zeit nachlässt und eine immer höhere Dosis erforderlich wird; beim plötzlichen Absetzen können dann Entzugssymptome auftreten.