Martin Sansoni - Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

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Viele seelische Erkrankungen wie Depressionen, Angstkrankheiten und psychosomatische Symptome entstehen durch eine überhöhte seelische Anspannung. Der Wechsel von Anspannung und Entspannung gelingt nicht mehr; die Anspannung schlägt sich in einer muskulären Verspannung und einer Übererregung des vegetativen Nervensystems nieder. Ursache dieser Verspannung ist meist entweder ein erhöhter Druck und Anspruch, den die Umwelt stellt, oder aber ein erhöhter Anspruch, den Menschen an sich selbst stellen. Eine enorme Anspannung entsteht auch bei demjenigen, der einen zu starren Plan über den zukünftigen Ablauf der Ereignisse und des Lebens in sich trägt.

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Typische westlich-abendländische Entspannungsmethoden sind heute Essen, Fernsehen, Rauchen, Duschen oder das Trinken von Alkohol. Der Versuch, die Anspannung durch Genussmittel wie Alkohol, Nikotin, Drogen oder suchterzeugende Medikamente zu lindern, kann zur Sucht, keinesfalls aber zur dauerhaften Spannungslösung führen.

Bei den Entspannungsverfahren wird eine Entspannung ohne Medikamente angestrebt:

  • Das bekannteste Verfahren ist das Autogene Training. Es besteht aus einer Selbsthypnose, bei der mit suggestiven Formeln die Entspannung der Muskulatur und aller vegetativen Funktionen (und damit das Erlebnis von Schwere und Wärme) sowie ein Trancezustand angestrebt wird.
  • Ähnlich wie das Autogene Training wirkt die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, bei der die Entspannung durch das Nacheinander von Anspannung und Entspannung der Muskulatur erreicht wird.
  • Es gibt eine ganze Reihe weiterer Verfahren. Auch das indische Yoga, das chinesische Tai-Chi oder Meditationstechniken sind in diesem Zusammenhang zu erwähnen.
  • Jenseits definierter psychotherapeutischer Verfahren sind viele weitere Vorgehensweisen ähnlich wirksam: körperliche Bewegung, Sport, das Erlebnis der Natur, die Beschäftigung mit Tieren oder Pflanzen, Massage, Krankengymnastik, Sauna, Bäder, der Umgang mit Kunst, Musik oder Literatur usw.

Geeignet sind Entspannungsverfahren insbesondere bei Angstkrankheiten, bei psychosomatischen Symptomen, Suchtkrankheiten oder Essstörungen. Bei Psychosen oder schweren Depressionen eignen sich Entspannungsverfahren weniger.

Folgende Institutionen in Krefeld bieten Kurse (die in der Regel 6 bis 12 Sitzungen umfassen) für Entspannungsverfahren an:

  • Volkshochschule Krefeld, Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld, Tel. 02151/63940
  • Haus der Familie, Lutherplatz 32, Krefeld, Tel. 02151/399171
  • Deutsches Rotes Kreuz, Uerdinger Str. 609, Krefeld, Tel. 02151/53960
  • Bürgerinitiative "Rund um St. Josef", Corneliusstr. 43, Krefeld, Tel. 02151/843840
  • Familienbildungsstätte, Felbelstr. 25, Krefeld, Tel. 02151/62940
  • KreVital, Oberdießemer Str. 94, 47805 Krefeld, Tel. 02151/3340
  • Stadtsportbund Krefeld, Tel. 02151/7710227